Was bietet die Refugee Law Clinic?

Im Rahmen der Refugee Law Clinic Mainz bieten ausgebildete Studierende unterschiedlicher Studiengänge Rechtsberatung über Fragen des Asylrechts. Es bilden stets zwei Beratende ein Team. Die Beratung erfolgt gemäß § 6 RDG unter anwaltlicher
Supervision. Im Hintergrund stehen folglich Anwältinnen und Anwälte, die uns unterstützen, soweit die Beratungsteams  an ihre Wissensgrenzen stoßen. Die Vorbereitung auf die Anhörung beim BAMF, das Informieren über diese, aber
auch über den Ablauf eines Asylverfahrens oder über den Familiennachzug sowie die Bleibeperspektive fallen unter unseren typischen Tätigkeitsbereich. Im Rahmen des Zivilrechts beraten wir beispielsweise in Fragestellungen zu Handy- oder Fitnessstudioverträgen etc. oder auch im Mietrecht. 

Eine Beratung im Strafrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht sowie in allen fristgebundenen Fragestellungen ist nicht möglich. Ferner vertreten wir niemanden vor Gericht und bereiten somit auch keine Klagen vor.

Unsere Beratenden haben vor ihrem Einstieg in die Beratungstätigkeit eine spezielle sechsmonatige Fortbildung im Asyl- und Ausländerrecht absolviert. Wir weisen aber darauf hin, dass unser
Beratungsangebot die Notwendigkeit eines Anwalts oder einer Anwältin nicht vollständig ausschließen
kann.

An wen richtet sich die Beratung und wieviel Kostet sie?

Die Beratung richtet sich an alle Geflüchteten und Asylbewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Die Beratung innerhalb der Refugee Law Clinic ist kostenfrei. Falls jedoch eine Mandatsübernahme durch eine Anwältin oder einen Anwalt erforderlich wird, können dementsprechend Kosten entstehen, die wir nicht übernehmen. Auch bieten wir keine Beratung per Mail, Facebook oder Telefon an.

Wo und wann findet die Beratung statt und wie komme ich dorthin?

Die  Beratungen finden in folgenden Räumen statt:

– Montags im Raum RW5 im neuen ReWi (Jakob-Welder-Weg 8, Mainz)

– Freitags in HS I im alten ReWi (Jakob-Welder-Weg 4, Mainz)

Eine interaktive Karte dazu kann hier abgerufen werden.

Bei Bedarf können zwischen den Beratenden und der*dem Mandant*in Folgetermine vereinbart werden, die gegebenenfalls im Büro der RLC Mainz auf dem Universitätscampus stattfinden können.

Die nächste Beratungstermine

Achtung: Im Zuge der Bemühungen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, werden alle Beratungstermine über Videokonferenzen durch die Internetseite ZOOM angeboten. Falls Sie keinen Zugang zu einem internetfähigen Gerät haben, können wir leider zurzeit keine Beratungen anbieten.

Bitte beachten Sie, dass für die Beratungstermine grundsätzlich eine Voranmeldung (siehe unten) erforderlich ist. Die folgenden Termine sind also keine offenen Sprechstunden.


Termine für die offene Sprechstunde

Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften und bringen Sie zum Termin einen Mund-Nasen-Schutz mit!

Ab Oktober 2020 bieten wir eine offene Sprechstunde von 10 bis 12 Uhr im Café des Caritas-Zentrum Delbrêl, Aspeltstr. 10. 

Die Sprechstunde findet jeden zweiten und dritten Freitag im Monat statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie richtet sich an alle Geflüchteten/Asylbewerbenden im Raum Mainz, zudem ist die Beratung kostenlos.

Wie kann ich mich für die Beratung anmelden? Was muss ich mitbringen?

Unsere regulären Beratungstermine stehen grundsätzlich nur Personen offen, die sich zuvor bei uns über das entsprechende Formular angemeldet haben. Eine Anmeldung per Telefon ist zurzeit noch nicht möglich. Wenn Sie eine Anfrage an uns gesendet haben, erhalten Sie in der Regel innerhalb 1-3 Werktage eine Anmeldebestätigung unserer Mitarbeiterin, in der Zeit, Ort und Datum des Beratungstermins bestätigt werden. Wir können leider nicht garantieren, dass zu Ihrem angegebenen Terminwunsch auch ein Beratungsteam frei ist. Deshalb ist es sinnvoll, mit einer gewissen Vorlaufzeit bei uns anzufragen.

Damit unsere Beratenden sich vorbereiten können, bitten wir Sie, das Anmeldeformular
möglichst vollständig auszufüllen
. Außerdem ist es sinnvoll, Ausweisdokumente
sowie alle Schreiben, die Sie bisher von deutschen Behörden erhalten haben,
 mitzubringen.